Abfahrt Tønsberg, auf zum Ende der Welt!
Unsere Reise begann um 10 Uhr in Tønsberg, wo wir durch zwei geöffnete Brücken fuhren. Auf dem Weg passierten wir zahlreiche Häuser und malerische Buchten, bis wir schließlich im Oslofjord ankamen. Unterwegs hatten wir auch das Vergnügen, einige Robben zu beobachten.
Die Brücke öffnet, los gehts!
Verdens Ende (Ende der Welt) voraus!
Verdens Ende, übersetzt „Ende der Welt“, befindet sich am Ende des Oslofjords. Seinen Namen erhielt der Ort einst von den Badegästen. Zuvor wurde er hauptsächlich von Lotsen genutzt, da man von hier aus eine hervorragende Aussicht auf den Skagerrak hat.
Das heutige Leuchtfeuer ist ein Nachbau aus dem Jahr 1932. Es fügt sich jedoch so harmonisch in die Landschaft ein, dass es den besonderen Charakter von Verdens Ende unterstreicht und diesen einzigartigen Ort noch eindrucksvoller macht.
Festgemacht an einer Heckboje
Eine Ranch mit Alpakas und Pferden gab es auch
Regen zieht auf
Am Abend zog der Himmel wieder auf und wir hatten einen tollen Sonnenuntergang
Am nächsten Tag ging es weiter zu unserem letzten Stopp in Norwegen. Auf dem Weg dorthin hatten wir richtig guten Wind und konnten hervorragend segeln.
Wir kamen in der Bucht am Sandstrand Storesand an. Dieser soll zu den schönsten Stränden am Oslofjord gehören. Als wir ankamen, war gerade ein Hochzeitspaar dabei, Fotos am Strand zu machen. Wir sind jetzt vermutlich auf einigen der Hochzeitsfotos mit verewigt.
Mit dem Dingi ging es anschließend an den Strand, von wo aus wir zu einer Wanderung aufbrachen. Der Weg führte über viele Felsen direkt am Meer entlang und hat sich wirklich gelohnt.
Vor Anker in der Bucht Storesand
Homlungen Fyr, ein historischer Leuchtturm aus dem Jahr 1867
Am nächsten Tag hieß es dann: Norwegen, auf Wiedersehen zu sagen! Unser nächstes Ziel waren die Koster-Inseln in Schweden. Am 23.08.2026 um 12:19 Uhr überquerten wir die Grenze von Norwegen nach Schweden.
Abschließend kann ich zu Norwegen nur sagen: Es war eine richtig tolle und besondere Zeit. Bis auf den vielen Regen im Norden hatten wir großes Glück mit dem Wetter. Die Natur ist einfach traumhaft schön und für Wanderer ein wahres Paradies.
Besonders in Erinnerung bleiben wird mir aber auch die offene, herzliche und freundliche Art der Norweger. Hier scheint das Leben ein bisschen entspannter zu sein und irgendwie wirkt es, als könnte die Norweger so schnell nichts aus der Ruhe bringen. Vielleicht eine Einstellung, von der wir uns alle manchmal eine kleine Scheibe abschneiden könnten.
Norwegen hat bei mir definitiv einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Die Landschaft, die Menschen und diese besondere Gelassenheit werde ich so schnell nicht vergessen.
Bye-bye, Norwegen, es war wunderschön und ganz sicher nicht das letzte Mal! 🇳🇴
Einholen der norwegischen Gastflagge und hissen der schwedischen Gastflagge beim Überqueren der Grenze
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