Koster-Inseln

Veröffentlicht am 3. September 2026 um 12:49

Start in Schweden 

Am Abend erreichten wir durch die engen Schären unsere erste Ankerbucht in Schweden, gelegen an der Sydkoster Insel. Ich bereitete das Board vor und paddelte durch die malerischen Schären. Der Abend wurde von einem atemberaubenden Sonnenuntergang gekrönt, der unseren Start in Schweden perfekt abrundete.

Fischerhafen Brevik bei unserer Ankerbucht

Am nächsten Tag ging es auf die andere Seite, zwischen Syd- und Nordkoster hindurch. Das Fahrwasser, das die beiden Inseln voneinander trennt, ist an seiner schmalsten Stelle gerade einmal etwa 15 Meter breit. Im Hafen von Ekenäs machten wir längsseits an einer höheren Kaimauer fest.

Fähre zwischen Syd- und Nordkoster

Hafen Ekänas

Nach dem Festmachen hieß es wieder Wanderschuhe an und ab über die Insel. Aus den geplanten 7 Kilometern wurden rund 10 Kilometer. Aber was soll’s die Extra-Runde hat sich mal wieder gelohnt und schließlich muss man sich das Abendessen ja auch verdienen!

Kühe im Wald habe ich vorher auch noch nicht gesehen 

Ein typisches Gefährt hier auf der Insel, richtige Autos gibt es hier kaum 

Am Ende unserer Wanderung ging es am Strand noch eine Runde ins Wasser. Nach den zusätzlichen Kilometern hatten wir uns das schließlich redlich verdient. Das kalte und erfrischende Wasser tat richtig gut und war genau die richtige Belohnung nach der Wanderung. 

Mein Vater hat mir dann auch noch einen Krimiroman geliehen der auf den Koster-Inseln spielt. Da ich ja schon vor Ort bin musste ich natürlich direkt mit dem Lesen anfangen.

Nach dem Ablegen von den Kosterinseln ging es weiter vorbei an Strömstad und haben an einer kleinen Insel festgemacht.

Blick auf Strömstad

Hier wird es nochmal eng

An der Insel kam dann auch ein Schärenkeil zum Einsatz. Diese Keile werden in Felsspalten geschlagen und dienen als Festmachpunkt wenn im Felsen keine entsprechenden Ringe vorhanden sind.

Natürlich ging es dann auch nochmal bei der traumhaften Kulisse knapp 3 Stunden paddeln 

Eine Badeplattform als Schiff, inklusive Planke 

Hier bin ich auch nicht alleine am paddeln

 

Weiter ging es hinaus von der Küste zur Schäre Långeskär. Eigentlich wollten wir bereits eine Insel vorher festmachen allerdings war es uns dort mit den anderen Booten etwas zu eng. Also ging es weiter nach Långeskär wo wir mit dem Heckanker festmachten und die große Bucht ganz für uns alleine hatten.

Mit dem Dingi fuhren wir anschließend einmal um die Insel herum zu einem kleinen Strand. Von dort aus wollten wir noch etwas über die Insel laufen. Naja an die vielen kaum bewachsenen Felsen müssen wir uns wohl erst noch etwas gewöhnen. Da hatten wir in Norwegen doch deutlich mehr Möglichkeiten zum Wandern.

Nach unserem kleinen Kletterausflug über die Felsen sprang ich natürlich noch einmal ins Meer. Damit war es bereits mein achter Badetag in Folge und es war wie immer herrlich. 

Belohnt wurden wir am Abend dann auch noch mit dem bisher schönsten Sonnenuntergang der gesamten Reise. 

Festgemacht an Långeskär 

Strand von Långeskär 

Der Mond scheint auch schon hell von der anderen Seite 

 

Am nächsten Tag geht es in den Hamburgsund, wie es hier war, erzähl ich euch im nächsten Beitrag.

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